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Bericht vom Hamburg Marathon und vom Bielefelder Hermannslauf

Bielefelder Hermannslauf

3 TV´er stellen sich den Höhen & Tiefen beim Hermannslauf Parallel zum Hamburg Marathon machten sich 3 TV´er am Sonntag auf zum Hermannslauf in den Teutoburger Wald. Die Besonderheit beim Hermannslauf ist der Streckenverlauf. Direkt vor derm Hermansdenkmal ist der Start und führt dann überwiegend auf dem Hermannsweg über die Höhen des Teutoburger Waldes. Bergauf und bergab, da wird die Strecke nie langweilig. Das Ziel ist auf der Promenade direkt vor der Burg auf dem Sparrenberg, mitten in Bielefeld, oberhalb der Altstadt. Claudia Nachtwey, die bereits beim Strongman eine klasse Form bewies, zeigte einmal mehr, wie ihr besonders anspruchsvolle Strecken liegen und ließ ihre beiden Vereinskameraden in einer tollen Zeit von 2:29;57 Stunden hinter sich. Die angepeilte 2:30-Marke unterbot sie hiermit und freute sich über einen 3. Platz in ihrer Altersklasse. Martin Wulfert, der sich eigentlich mehr vorgenommen hatte, verpasste knapp die 3-Stunden und war nach 3:01;29 Stunden kurz vor seinem Vereinskollegen Olaf Gerlach im Ziel, der den Lauf ohne Zeitziel zufrieden in 3:07,53 Stunden lief. Alle drei waren sich einig, ein toll organisierter Wettkampf – eben mal was anderes als die „normalen“ Straßenläufe.

 

23. Conergy Hamburgmarathon bei strahlendem Sonnenschein

Den 1. richtig schönen (Sonn-)tag im Jahr 2008 verbrachten viele Langstreckler des TV Werne in Hamburg. Bei (noch) angenehmen Temperaturen ging es am Sonntagmorgen beim 23. Conergy Hamburg Marathon um 9 Uhr direkt auf der Reeperbahn los. Angeheizt von der genialen Stimmung der Zuschauer ging es bei km 10 vorbei am Hamburger Fischmarkt, weiter zum Jungfernstieg, wo manch ein Läufer echtes Gänsehautfeeling erlebte. Bei dem tollen Wetter säumten natürlich Massen von Zuschauern die Strecke. Auch ein eigens am frühen morgen angereister Fanclub und die Familienangehörigen halfen den Läufern über die Distanz (Danke an dieser Stelle!!! ) Die letzten 10km standen die Zuschauer dicht gedrängt teilweise auf der Strecke und heizten den Läufern, ebenso wie die Sonne, mächtig ein. Bei bis zu 23° und wolkenlosem Himmel über der Hansestadt mussten die meisten TVer Ihre angepeilten (Best-)zeiten vergessen und genossen den Marathon, ohne (zu sehr) auf die Uhr zu achten. Selbst Europameisterin Ulrike Maisch musste den Temperaturen Tribut zollen und stieg bei km 16 aus dem Rennen aus. Bester TVer war Uwe Hohesiel, der mit einer neuen persönlichen Bestzeit am besten mit den warmen Temperaturen zurecht kam. Er freute sich über seine Endzeit von 3:16;43 h, gefolgt von Dirk Böhle, der mit seiner Zeit von 3:21;44h der angesichts der Bedingungen trotzdem zufrieden war. Dritter TVer unter der 3:30-Marke war Gerhard Elsner (3:25;30h). Elli Kebbedies und Detlef Heuser liefen den Großteil der Strecke gemeinsam und ließen es ebenfalls wegen des warmen Wetters ein wenig ruhiger angehen. Thomas Timmermann und Enrico Nehrkorn mussten nach schnellem Anfangstempo auch in der 2. Hälfte das Tempo drosseln. Auch Anne-Kathrin Mertens vergass nach 17km ihr angepeiltes Ziel endlich die 4-Stunden-Marke zu unterbieten und kam nach 4:09;12 h trotzdem überglücklich ins Ziel. Nicht so glücklich war Konni Sartory, die eine gute 1. Hälfte lief, dann aber ihr Tempo dem Wetter anpassen musste. TOLLE DEBÜTANTEN Angesteckt von Schwester Anne Mertens und Papa Bernard Boshammer wollte sich nun auch Ines Boshammer der Marathondistanz stellen. Sie war begeistert von der klasse Stimmung und der Vielzahl an Läufern und war schnell der Meinung: „Marathon ist echt klasse und dann der Zieleinlauf – Gänsehaut- Einfach nur toll!“, so Ines, die wohl nun auch wie Schwester und Vater vom Marathonfeeling infiziert sein dürfte. Papa Bernhard, der leider nicht mit zu seinem „Lieblings-Marathon“ Hamburg mitfahren konnte, verfolgte zuhause per Fernsehen und Handy die Zwischenzeiten seiner Töchter und war nachher mächtig stolz auf seine beiden Mädels. Ebenfalls stolz war Manuel Reschke, der sich nach optimaler Vorbereitung auf seinen 1. Marathon freute. Seine Zwischenzeiten zeigen, dass er ein gutes, gleichmäßiges Tempo gelaufen ist; auf der 2. Hälfte lief er nur 5min langsamer als auf der 1. Hälfte. Auch er zeigte sich begeistert von der Läuferschar und genialen Zuschauern und war sich ebenfalls sicher: „Das war sicher nicht mein letzter Marathon!!“ Alles in allem ist der Hamburg Marathon einer der schönsten Läufe in Deutschland, organisatorisch, wie vom Publikum her, einfach ein Muss für jeden Marathonläufer. Hier alle Ergebnisse der TV-Werne Läufer:

Uwe Hohesiel 3:16;43 h

Dirk Böhle 3:21;44 h

Gerhard Elsner 3:25;33 h

Michael Kock 3:33;40 h

Enrico Nehrkorn 3:39;36 h

Elli KebbedieS 3:34:06 h

Detlef Heuser 3:38;31 h

Thomas Timmermann 3:49;46 h

Anne-K. Mertens 4:09;12 h

Manuel Reschke 4:13;37 h

Ines Boshammer 4:31;27 h

Konnie Sartory 4:39;09 h